Das Bedürfnis nach Schmuck- hier im Sinne von Ziergegenständen, die am Körper getragen werden-, ist so alt wie die Menschheit.
Schon  aus der Zeit vor 100 000 Jahren ist Schmuck nachgewiesen, scheint somit ein Grundbedürfnis des Menschen zu sein.
Zunächst v.A. aus Muscheln, Schneckengehäusen, Tierzähnen und Fischwirbeln, Perlen und Knochen, Steinen und Bernsteinen gefertigt, begann mit der Entdeckung der Kupfer- und Bronzeverarbeitung die Verzierung mit Metallperlen, Spiralröllchen, Plättchen, Ringen und Scheiben.
Schon aus der Zeit von vor 7000 Jahren ist die Verarbeitung von Gold nachgewiesen (Gräberfelder von Warna, Bulgarien), reger Handel! in Südeuropa im 4.Jahrtausend, schon im 3. Jahrtausend v.u.Z. bis hin nach Nordeuropa. Wegen seiner Unvergänglichkeit, seiner Schwere, seines Glanzes und seiner auffallend gelben Farbe wurde es vor Allem für rituelle Gegnstände und Schmuck verwendet, in seiner gediegenen Form, also wie gefunden, nicht legiert. Dabei kommt Gold in der Natur fast nur in seiner reinsten Form vor, als Feingold, aber auch in Verbindung mit Silber und Kupfer.

Ich verarbeite das Gold in seiner fast reinen Form; 22- carätiges Gold (917er) hat zwar nahezu die selbe Farbe wie Feingold, wird aber durch die Verarbeitung deutlich härter und ist somit für Schmuck- letztendlich ein Gebrauchsgegenstand-, sinnvoll - weil stabiler.

Die antiken Materialen, von ägyptischen Skarabäen, griechischen Münzen über ägyptisch- römisches Glas und Gemmen bis zu Amuletten, finden durch dieses Gold ihr Entsprechung. Nicht nur, weil in der Antike eben auch mit dem bestmöglichen Gold gearbeitet wurde, es somit am "ehrlichsten" ist. Vielmehr wird nur diese warme Farbe des Goldes den Farben der Jahrtausende alten Produkte  gerecht, die Weichheit dieses noch immer sehr weichen Materials umschmeichelt die Ergebnisse uralter menschlicher Arbeit.